Chinesischer Kunstlunch – China goes Düsseldorf – Leonie Spiekermann & Michaela Rentmeister

By Petra Dieners

 

Petra Dieners, Leonie Spiekermann, Michaela Rentmeister, Ce Jian Künstlerin, Dr. Cord Eberspächer, Annette Klerks, Chinesische Kunst Düsseldorf,Eine tolle Kunstpräsentation in der lichtdurchfluteten Art Nouveau Villa! Leonie Spiekermann und Michaela Rentmeister haben zu einem Chinesischen Kunstlunch eingeladen.

Mit Leonie Spiekermann verbindet mich eine Lebenserfahrung. Wir haben teilweise zeitgleich einige Jahre in Singapur gelebt. Daher stammt auch ihre Affinität zur Chinesischen Kunst. Mit ihrem Unternehmen ARTGATE berät Leonie Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen rund um die zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. In den letzten Monaten hat sie 150 Chinesen durch Deutschland geführt und gezeigt, hiesige Institutionen zu verstehen, wie Museen arbeiten, wie Ausstellungen organisiert werden und wie man Kunst sammelt. Im Februar hat sie für die Deutsche Hungerhilfe einen Kunstauktion in der Lange Foundation organisiert.

„Es ist eine Ehre für mich, dass sich die Wirtschaftsförderung und das Konfuzius-Institut Düsseldorf sich die Zeit nimmt, hier zu unterstützen“, sagt Leonie Spiekermann und leitet über in den Austausch zwischen Dr. Cord Eberspächer vom Konfuzius-Institut und Annette Klerks von der Wirtschaftsförderung in Düsseldorf. (Foto oben rechts)

Welche wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung hat China für Düsseldorf?  Annette Klerks erzählt, dass China im Moment für Düsseldorf der größte Quellenmarkt ist. In 2016 sind 40 chinesische Unternehmen in der Stadt gegründet worden. Im Regierungsbezirk Düsseldorf gibt es die höchste Investitionsrate von Chinesen in ganz Europa und hat gerade London „geschlagen“.

Auch die Einwohnerzahl chinesischer Mitbürger steigt von Jahr zu Jahr sehr stark an, 4000 Chinesen leben bereits im Stadtgebiet. Im Stadtteil Lörick gibt es die größte Chinesische Community. Das Bildungssystem entwickelt sich. Es gibt bereits eine chinesische Ganztagsschule. Zum Ende des Jahres ist die Eröffnung einer öffentlich rechtlich bilingualen Kita geplant. Eine sehr interessanter und informativer Einblick!

Seit 2011 ist China der größte Kunstmarkt der Welt mit einer jährlichen Steigerungsrate von 10%!

Leonie Spiekermann präsentiert heute zwei Chinesische Künstler. Zhang Fangbai ist 1965 geboren und gilt als einer der ersten renommierten Maler, die nach der Kulturrevolution an der China Central Academy of Fine Arts in Beijing ausgebildet wurde.

Sein Hauptaugenmerk ist die Symbolik des Adlers. Weltweit steht er für Macht und Stolz. Auch in China steht er für Stärke. Zhang Fangbai hat mit dem auf Leinwand erstarrten Adler einen überdauernden Zeitzeugen der Geschichte geschaffen, der Machtverlust und Demütigung offenbart, die wie ein schweres Gewicht auf ihm zu lasten scheinen.

Zhang Fangbais Arbeiten erfahren derzeit höchste Anerkennung in China und zunehmende Aufmerksamkeit im Westen. Seine Werke wurden unter anderem in Ausstellungsprojekten im National Art Museum of China, im Museum of Contemporary Art und im Today Art Museum in Peking, auf der 55. Venedig Biennale, in der China Oil Painting Society & UNESCO, Paris und im NRW-Forum Düsseldorf gewürdigt.

Mein Lieblingsbild ist das im Foto rechts!

Zhang Fangbai artist, Zhang Fangbai art works, Zhang Fangbai Chinese Art, Lifestyle-Blog, Lieblingsstil.com,Ce Jian ist aus ihrer Heimat Berlin angereist, um ihre Kunstwerke persönlich zu präsentieren. Die selbstbewusste junge Frau hat mich fasziniert! Sie ist in China geboren und lebt seit ihrem vierten Lebensjahr in Deutschland. Ihr Studium absolvierte sie an der Universität der Künste Berlin als Schülerin von Georg Baselitz, Daniel Richter und Robert Lucander. Dazu studierte sie Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität, wo sie 2017 ihre Promotion zur Malerei von Chuck Close und ihr Verhältnis zu technischen Bildern abschloss. Heute reist sie regelmäßig nach China zu Messen und Galerien. „Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell sich die Kunstszene entwickelt, wie schnell sich Institutionen aufbauen und wie rege und intensiv der Austausch zwischen den Künstlern und Kunstsammlern in China und Europa ist.“

Bei ihrer CAPTCHA-Serie geht es Ce Jian darum, ein verzerrtes, verfremdetes, abstraktes Bild korrekt zu lesen. Die Information dazu zu entziffern und diese technisch generierten Bildwelten in etwas Handwerkliches zu übertragen.

In der Serie New Folks setzt sich Ce Jian mit konstruierten, künstlichen und
inszenierten Rollenbildern und Körperkonzepten auseinander. Dabei bedient sie sich sowohl zeitgenössischer als auch historischer Quellen aus Medien, Wissenschaft und Kunstgeschichte, in denen sich unterschiedliche ikonografische Codes überschneiden.

Ihre Arbeiten wurden zuletzt bei Peres Projects Berlin, White Space Beijing, Whiteconcepts Berlin und der Galerie Philine Cremer in Düsseldorf gezeigt. Sie ist regelmäßig mit White Space Beijing u.a. auf den Kunstmessen Art Basel Hong Kong und Art021 in Shanghai vertreten. Im Konfuzius-Institut Düsseldorf zeigte sie 2013 ihre Arbeiten in einer Einzelausstellung.

Hier zeigt mir die Künstlerin ihr Lieblingswerk.

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Ce Jian möchte sich als Malerin keinen persönliche Stil zulegen. „Ich möchte nicht stilistisch arbeiten, sondern konzeptionell: Welches Problem stelle ich mir.“

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Gastgeberin Michaela Rentmeister mit ihrem Mann Josef und Prof. Dr. Susanne Müller.

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Susanne trägt wie immer schwarz. Heute jedoch mit einem Kragen mit roten Blüten. Das Kleid und die Schuhe sind von Miu Miu. Dazu hat sie eine schwarze Kelly von Hermès kombiniert.

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Leonie Spiekermann verrät mir, dass ihr Rock von der Designerin Ruth Heinen ist, mit der sie auch schon ein Art und Fashion Dinner im NRW Forum organisiert hat. Wie rot ist gold die Farbe der Freude in China. Dazu trägt Leonie, die sechs Jahre in der Kosmetikbranche gearbeitet und als Schülerin ein Praktikum bei Vivienne Westwood absolviert hat, Haute Couture Vintage Ohrringe. Euch einen schönen Tag!

 

 

 

 

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