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Createur de parquet – die kreative Seite der Marke Parkett Dietrich – ein Gespräch mit Alexandra Dietrich

By Petra Dieners



„Das Gefühl für Design und Inneneinrichtung hat sich erst hier entwickelt. Ich hatte immer einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, aber dauerhaft war es mir zu trocken so viele Akten lesen.“

Im Navi suche ich die Adresse und gebe „Parkett“ ein und bevor ich weiterschreibe, erscheint der Vorschlag von Google „Parkett Dietrich“. Da hat jemand „ganze Arbeit geleistet“ denke ich und mache mich auf den Weg. In Wuppertal angekommen, bin ich tief beeindruckt. In der Zeitung hatte ich schon oft Werbung von Parkett Dietrich gesehen. Aber das die vielen verschiedenen Räume mit unterschiedlichen Parkettböden auf 3000 qm Fläche so toll, individuell und ganz nach meinem Geschmack eingerichtet sind, damit hätte ich nicht gerechnet!

Gemeinsam mit ihrem Mann (Titelfoto), Ihrer Schwägerin und Ihrem Schwager führt Alexandra Dietrich das Familienunternehmen Parkett Dietrich mit Sitz in Wuppertal in der 3. Generation. Mittlerweile hat die Firma weitere Showrooms in Köln, Dortmund, Krefeld und Hamburg und zählt zu den Trendsettern und Marktführern in Sachen Parkett

Alexandra Dietrich wächst in einem Elternhaus mit klassischer Rollenverteilung auf und studiert Jura in Köln. „Ich war erblich „vorbelastet“. In unserer Familie gibt es viele Juristen. Es hat mir Spaß gemacht und war keine Qual, aber ich habe festgestellt, dass es nicht immer meins ist und nach dem Examen direkt 1997 hier angefangen.“

„Für meine Schwiegereltern war das ein großes Wagnis. Natürlich hatten sie Sorge, ob eine gute Zusammenarbeit mit so vielen Familienmitgliedern möglich ist und erfolgreich sein kann. Aber für meinen Mann und mich war sofort klar, dass das klappt.“ Das Paar feiert bald Silberhochzeit.

„Mein Mann hat schon während der Lehre das Magazin „Häuser“ gesammelt und war schon viel designaffiner als ich. Mein Schwager Dirk, der leider verstorben ist, war sehr kreativ und von ihm habe ich viel gelernt. Wir hatten schon immer Räume, in denen man sich das Parkett ansehen konnte, aber meine Schwager kam irgendwann von seiner ersten New York Reise zurück und sagte: „Wow, so machen wir das auch. „Ralph Lauren“ zeigt eingerichtete Räume und man kann alles kaufen.“ Der war total geflasht. Das war die Initialzündung.“

Parkett Dietrich ist kein Möbelgeschäft und möchte mit Möbelhäusern auch gar nicht in Wettbewerb treten. Aber man kann sich einen Parkettboden für zu Hause viel besser vorstellen, wenn die Räume schön eingerichtet sind.

Alexandra Dietrich betreut den kreativ Part, Marketing und die Werbung mit viel Herzblut im Unternehmen und das sieht man an jedem einzelnen Detail. Sie reist zu den Möbel- und Decomessen nach Mailand und Paris. „In Mailand ist alles ganz besonders während der Möbelmesse dekoriert.“ Inspiration holt sich Alexandra Dietrich auch auf Flohmärkten in Belgien.

Wie macht man nun aus einem Handwerksbetrieb eine Marke? „Familienintern entwickeln wir ständig neue Oberflächen. Hier etwas rauer. Da eine Nuance heller oder dunkler. Wir sind Trendsetter im Bereich Parkett. Alte Verlegemuster werden neu interpretiert. Größer oder andere Farben. Das Vienna Muster in groß ist gerade ganz in, aber auch florale Muster auf Bodüren.

Sehr gefragt ist gerade rohe Eiche. Ein müder Ton, der nicht aufdringlich ist. Die Farbe ist ein toller Grundton für fast jeden Einrichtungsstil. Unser Parkett ist pur, nachhaltig, ökologisch und sehr haptisch. Wir haben Parkett nicht neu erfunden, aber wir kreieren es neu und so ist es auch nur bei uns zu haben.“

„Aber bei uns ist auch nicht alles von heute auf morgen entstanden. Dir Dinge entwickeln sich. Handwerk können wir sehr gut. Die Frage ist, wie wollen wir uns präsentieren? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Wir haben ganz tolle Mitarbeiter. Ein perfektes Team, das alles umsetzt.

Alexandra hat schon seit Ihrer Jugend ein Herz für Mode. „Die Freundin meiner Mutter war crazy in Sachen Mode; sehr verrückt. Es war das größte, als kleines Mädchen in ihr Ankleidezimmer zu kommen. Das war eine andere Welt. Es hat mich immer sehr beeindruckt. Ich habe auch viel experimentiert und habe inzwischen meinen Stil gefunden.“ Alexandra Dietrich liebt das deutsche Modelabel Odeeh. Aber sie kauft auch mal gerne etwas in Bozen bei Victorienne. Ein markenunabhängiges Geschäft mit Mode und Deco.

Unser Parkett zu Hause ist mit den Jahren so honigfarben geworden, was mir gar nicht gefällt. Ich werde mir jetzt den „rohen“ Eichefarbton nochmals genau anschauen. Denn man kann das Parkett ja abziehen lassen und dann mit der neu entwickelten Rezeptur behandeln lassen, so dass der Holzboden die Originalfarbe behält.

Wenn Ihr weiter scrollt, sehr Ihr noch weitere Räume, wo wir ein paar Modeaufnahmen gemacht haben. Die Kleider sind von SLY010.

Hier der Link zu Parkett Dietrich. Lasst Euch inspirieren!

Habt einen schönen Tag!

Fotos: Uwe Erensmann

Werbung durch Nennen und Verlinken von Namen und Marken

Den flamingofarbenen, flauschigen Teppich finde ich total toll in Verbindung mit dem dunklen Boden und dem antiken Schreibtisch.

Tolle Kunstobjekte und Designermöbel. Hier kann man sich tolle Anregungen und Ideen für zu Hause holen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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2 Thoughts to Createur de parquet – die kreative Seite der Marke Parkett Dietrich – ein Gespräch mit Alexandra Dietrich

  1. Frau Schulte Antworten 21. Januar 2020 at 16:55

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    vielen Dank für den interessanten Artikel über Parkett Dietrich.

    Gefallen haben mir auch sehr die Pendelleuchten aus Korbgeflecht.
    Könnten Sie mir freundlicherweise den Hersteller nennen – das wäre ganz wunderbar.

    Herzlichen Dank im voraus für Ihre Bemühungen.

    Mit besten Grüßen
    Claudia Schulte

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    • Petra Dieners Antworten 25. Januar 2020 at 18:19

      Liebe Frau Schulte,

      ich erkundige und melde mich.

      Herzliche Grüße
      Petra Dieners

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