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Interview mit Künstler Stefan Szczesny in Saint Tropez

By Petra Dieners

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Das Licht, die Farben und das Lebensgefühl des Mittelmeers sind einzigartig und haben Künstler immer wieder höchst inspiriert. Auch für Stefan Szczesny sind das Mittelmeer und vor allem St. Tropez die wichtigsten Bezugspunkte seines reichhaltigen künstlerischen Schaffens. Neben seinen Leinwandarbeiten haben mich schon immer seine großen Stahlskulpturen besonders fasziniert, die mir in und um St. Tropez immer wieder begegnen und zu jeder Tageszeit wieder neu mit Licht und Schattten spielen. Ich habe ihn vor einigen Tagen in seiner Galerie besucht und mit ihm über sein Leben und seine Kunst sprechen können.

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Ein ähnliches Bild, das im Hintergrund auf dem Titelfoto oben zu sehen ist, hat Pierce Brosan von Stefan Szczesny in der Karibik in einem kleineren Format gekauft und war ganz begeistert als er es in St. Tropez in groß gesehen hat.

 

War es schon immer Ihr Traum, Künstler zu werden?

Ja, eigentlich schon! Ich komme ja aus einem literarisch geprägten Elternhaus und wollte erst Schriftsteller werden. Vom Schriftsteller kam es dann zum Musiker und ich habe es auch fast zur kompletten Professionaltät geschafft. Ich habe lange mit einer Band als Schlagzeuger gespielt. Über die Musik habe ich dann mit 16 Jahren die Liebe zur Kunst entdeckt. Bei Paul Klee hat die Musik auch eine große Rolle gespielt.

 

Sind Sie in Deutschland geboren?

Ich bin in München geboren und mein Nachname ist polnisch. Meine Mutter stammt aus dem Rheinland und mein Vater hat sich als Ostpreuße gesehen. Die Namensgebung muss viele, viele Generationen zurückliegen. Ich spreche kein Wort polnisch. Ich habe 22 Jahre in Köln gelebt und auch sonst an vielen Orten dieser Erde als Stipendiat und Träger von Kunstpreisen wie zum Beispiel in Paris, Rom, Sevilla und eine wesentliche Zeit in New York. Diese Zeit hat mich mehr geprägt als die Hochschule.

 

Wie hat es Sie dann nach St. Tropez verschlagen?

Meine Eltern hatten ein Haus auf der Insel Elba. So hatte ich immer Sehnsucht nach dem Süden. In meinen Augen hat es viel zu lange gedauert, bis ich hierher gezogen bin. Jetzt lebe ich seit 17 Jahren hier und bereue es nicht. Ich kann mir nicht vorstellen im Norden in einer grauen Großstadt zu leben.

 

Wenn man vorher in einer Stadt wie New York gelebt hat, bekommt man dann manchmal Fernweh im kleinen St. Tropez?

Ich reise meist im Winter sehr viel und lege meine Ausstellungstermine in diese Jahreszeit. Das besondere an St. Tropez ist, dass man kein provinzielles Gefühl hat, sondern dass man sich genauso fühlt wie in New York, fast noch konzentrieter. Wenn ich in New York in der Upper East Side in einem Viertel lebe, dann ist das genauso wie hier. Ich kann mir keinen internationaleren Ort als St. Tropez vorstellen! Es ist wahrscheinlich hier sogar noch internationaler als in New York, weil es so außergewöhnlich ist, weil sich hier sehr viele interessante Menschen auf engstem Raum zusammen finden, die irgendwas bewegen in Wirtschaft, Kultur oder Sport. Das ist schon einzigartig und deshalb habe ich nie das Gefühl, ich sei in Rosenheim oder so.

 

Woher nehmen Sie alle Ihre Inspirationen?

Das ist sich sicherlich durch dieses kosmopolitische, flirrende Leben hier geprägt. Aber ich bin immer noch der Musik sehr nahe und ich möchte eine Kunst machen, wie wir sie auch in der Musik von Sting oder Santana finden, Musik, die einen mitreißt, die einen fröhlich macht, die positiv stimmt. Ich würde auch nicht nach Hause gehen wollen und einen Trauermarsch auflegen. Das tut ja auch keiner. Aber in der bildenden Kunst gibt es doch viele, die denken, die Kunst sei nur ein Instrument, um sozialkritische Dinge in den Raum zu werfen. Für mich hat die Kunst die Funktion, das Lebensgefühl zu verbessern, Perspektiven zu eröffnen und glücklich zu machen, das Glück überhaupt einzufangen.

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Was sind ihre Lieblingsplätze in St. Tropez?

Meine Lieblingsplätze sind dort, wo ich lebe. Das ist der Hauptlieblingsplatz. Ein Lieblingsplatz ist das Les Salins Restaurant, das direkt vor meinem Atelier liegt und natürlich der Club 55, verschiedene Strände und die Natur. Die leere Natur, nicht nur die mit Menschen. Das schöne ist, dass die Halbinsel naturbelassen ist. Das Senequier ist immer noch der Treffpunkt in St. Tropez.

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